{ 25 Sep 2008 @ 21:52 }
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Öcher Presspack

Dass die Kulturschmieranten des Aachener Pressewesens allesamt Fresssäcke statt sachverständige Kritiker sind, offenbart einmal mehr ein Artikel — denn Rezension kann man dieses Ding beim besten Willen nicht nennen — in den Aachener Nachrichten vom 22. September 2008, in welchem anlässlich der Premiere der Dreigroschenoper am Aachener Stadttheater die Musikkritik auf die Formel “Gepfefferte Harmonie” (ebd.) gebracht wird. Wo sich nun alles nur um Gewürze dreht und in der Vergangenheit bereits ein Neujahrskonzert mit Vollwertkost verglichen wurde, drängt sich hartnäckig die Vermutung auf, dass hier erst das Fressen und dann die Musik kommt. (sn)