Und nicht nur dort, denn im Allgemeinen endet das Leben tödlich. Mit weiteren klugen Sinnsprüchen dieses Kalibers wartet der Tabakatlas 2009 auf, ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Bundesministeriums für Gesundheit sowie des Robert Koch Instituts. Im Prinzip eine noble Geste seitens des Bundesministeriums, am Konjunkturpaket auch die Wissenschaft, und nicht nur die Wirtschaft teilhaben zu lassen. So müssen sich die ProduzentInnen totalitär-biomächtigen Statistikquarks keine Sorgen um ihr steuerfinanziertes Einkommen machen. Und dass asoziale Raucher den gesunden und produktiven Volkskörper wie ein Krebsgeschwür zersetzen kann man gar nicht oft genug wiederholen! Insgesamt eine sehr lesenswerte, unverzichtbare Studie, die nur die Frage unbeantwortet lässt, wie sie zukünftig finanziert werden soll, wenn die Einnahmen durch die Tabaksteuer (14,3 Mrd. Euro im Jahr 2007) wegfallen. Aber das gehört in funktional differenzierten Gesellschaften in den Zuständigkeitsbereich des Finanzministeriums. (sn)

