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Dec 06

“Lynch zeigt, was passiert, wenn man Warhols Tomatendosen aufmacht” —

— Georg Seesslen

In der ZEIT über David Lynchs Dark Splendor-Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl.

Dec 02

“Die Mehrheit allerdings ist in jeder Gesellschaft die allergrößte Plage, weil sie kaum jemals gewillt ist, ihre normativen Kräfte durch Selbstzweifel im Zaum zu halten.” —

— Max Goldt

… was in der Schweiz gerade wieder vollauf bestätigt wird. (sn)

Goldt, Max (2009): “Tätowiert, motorisiert, desinteressiert — der Kleinbürger zwischen Statistik und Traum”. In: Titanic 11/09, S. 62-63.

Dec 01

David Lynch — Dark Splendor

Raum Bilder Klang

Max Ernst Museum Brühl
22.11.2009 – 21.03.2010

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt erstmals in einem deutschen Museum Kunstwerke des amerikanischen Kultregisseurs David Lynch […]

Nov 25

“Gerade in kulturpolitisch restriktiven Regionen wie Kärnten kommt jenen Initiativen, die so etwas wie Gegenkultur, Gegenöffentlichkeit oder schlicht sozialen Freiraum anstreben, eine besondere Bedeutung zu.” —

— Programmheft des kunstraum lakeside, Semester 09/10

Vor diesem Hintergrund lädt der kunstraum lakeside ein zur

Podiumsdiskussion «Raum schaffen.»

Mit VertreterInnen von Initiativen in Kärnten, die Gegenkultur, Gegenöffentlichkeit oder schlicht sozialen Freiraum anstreben:

2. Dezember 2009, 18.00 Uhr
kunstraum lakeside
Lakeside B02
9020 Klagenfurt
Austria

Nov 19

Solidaritätsseminar: E-dukative Taktiken: Bologna ent-subjektivieren

Im Zuge der kritischen Diskussion um die aktuelle Studierendensituation bedarf es guter Argumente. Diese lassen sich erarbeiten, wenn man Theorie als ein Werkzeug betrachtet, das uns in die Lage versetzt, die Macht dort, wo sie am unsichtbarsten und hinterhältigsten ist, sichtbar zu machen und zu schwächen (vgl. M. Foucault). Um zu den guten Argumenten zu gelangen, müssen wir uns deshalb erstens fragen, welches Subjekt der Bolognaprozess voraussetzt und zweitens, wo Kritik möglich ist. Sprich, wie lassen sich widerständige kreative Taktiken entwickeln?

Diese und andere Fragen sollen erörtert werden auf einem

Solidaritätsseminar: E-dukative Taktiken: Bologna ent-subjektivieren
Montag, 23. November 2009
20.00 Uhr
Solidaritätsecke (Aula)
Universität Klagenfurt

Grundlagentext für die Diskussion:

Bröckling, Ulrich (2007): “Schluss: Fluchtlinien oder die Kunst, anders anders zu sein”. In: ders., Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform, Frankfurt/Main: Suhrkamp, S. 283-297.

(sn)