nachdem Euer Aufstieg also »so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933« (Spitzenrhetoriker Martin Delius) verläuft, werdet Ihr dann nach zwölf Jahren an der Macht auch verboten, oder schafft Ihr es aus eigener Kraft, Euch vorher unwählbar zu machen? (sn)
»Ich möchte auch gleich klarstellen, daß es mir […] um das ›Prinzip Kino‹ geht. Ich halte dieses ›Kino‹ für unsterblich und für älter als die Filmkunst. Es beruht darauf, daß wir etwas, das uns ›innerlich bewegt‹, einander öffentlich mitteilen. […] Auch wenn die Kinoprojektoren einmal nicht mehr rattern, wird es, das glaube ich fest, etwas geben, ›das wie Kino funktioniert‹.« (Kluge 2007: 7)
»Das ›Prinzip Kino‹ […] ist so alt wie das Licht der Sonne und die Abbilder von hell und dunkel in unseren Köpfen. Deshalb ist Kino auch nicht beendet, wenn die lautlosen Beamer kommen.« (ebd.: 9)
Kluge, Alexander (2007): Geschichten vom Kino, Frankfurt/Main: Suhrkamp.
David Lynchs Werke wirbeln die symbolische Ordnung gehörig durcheinander und lassen sich nur schwer in selbige übersetzen. Versuchen wir es also gar nicht erst und feiern lieber eine Bataille’sche Gartenparty… (sn)
2. April 1982 – Happy Birthday Falklands War! Rule, Britannia!
Interpret_in: Darren Aronofsky: Requiem for a Dream/Faith No More: Be Aggressive
Titel: BE!